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| Buchcover |
Das Buch „Rebecca“ erschien als Buch erstmalig 1939 und wurde schnell ein überraschender Erfolg für die junge Autorin Daphne du Maurier. Noch im gleichen Jahr verfilmte Alfred Hitchcock diesen Thriller, der bis heute als Klassiker der Kriminalliteratur gilt. Von 4 Hörspielbearbeitungen ist lediglich die Version des BR von 1973 erhalten, die Pastewka in „Kein Mucks“ im Mai 2026 vorstellt. Alle Hörspielversionen basieren auf einer Schauspielversion, die leicht von der Buchversion abweicht.
Inhalt
Rebecca ist seit einem Jahr tot. Sie ertrank bei einem ihrer geliebten Segelunfälle. Die Leiche wurde 40 km entfernt gefunden und von ihrem Ehemann Maxim de Winter identifiziert. Dennoch bestimmt Rebecca das Leben auf dem Gut Manderley. Maxim de Winter flüchtete sich auf Reisen und hält nun mit seiner neuen, jungen Frau Einzug, um ein neues Leben zu beginnen. Doch der Geist Rebeccas macht es der jungen Frau nicht leicht. Die Einrichtung ist von Rebecca bestimmt, das Personal verehrt die Tote und ignoriert ihre Nachfolgerin. Zum Eklat kommt es auf einer Kostümfeier, als die Haushälterin der jungen Frau ohne ihr Wissen ein Kleid von Rebecca empfiehlt. Ein unentschuldbarer Fauxpas. Am selben Abend kentert ein Schiff, in der Nähe der Unglücksstelle von Rebecca. Ihr Segelboot wird gefunden und in ihm befindet sich eine Leiche: Rebecca. Nun beginnt ein psychologisches Kammerspiel und zeitgleich ein spannender Kriminalfall.
Das Hörspiel
Das etwas längere Hörspiel ist schon leicht angestaubt: Mit allen Vor-und Nachteilen. Lange, geschliffene Dialoge aus der Welt des wohlhabenden englischen Adels, bis in die letzte Rolle mit hervorragenden Sprechern besetzt. Allen voran Peter Passetti als Maxim. Die Spannung entsteht nicht durch hektischen Szenenwechsel, sondern durch eine Handlung, die bis zum Schluss immer wieder alle möglichen Klärungen auf den Kopf stellt. Es gibt keine Guten und Bösen, sondern nur Menschen, die Beides sind. Der Kommissar ist kein Trottel, sondern ein sorgfältiger Ermittler, dem nichts Menschliches fremd ist. Das Hörspiel erzählt von einer jungen Frau, die sich nach Liebe sehnt und sie nicht findet, weil ihr die Vergangenheit im Wege steht. Dieses Motiv hat Taylor Swift 2020 zu ihrem Hit „Tolerate it“ (9. Album Evermore) animiert. Und es ist, auch das aktuell, eine Menge Grusel und Gothic vorhanden. Und dass alles in einem klassischen Whodunit mit solider Polizeiarbeit und Gerichtsverhandlung.
Fazit
Nicht nur für Taylor Swift zu hören. Ein zwar angestaubtes, aber spannendes und menschlich bewegendes Hörspiel.
Wertung 85 %
Dauer 85 Minuten
Verfügbarkeit ARD Sounds Kein Mucks

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